Aus dem Leitblick Blog:
Erek Gaudian 29. Oktober 2013

Treff der Bäderfamilie zum größten Zukunftsdialog der Branche

Bädertag ist nicht gleich Bädertag! Das konnte jeder Teilnehmer feststellen, der zum Beispiel auch an den letzten Bädertagen auf Usedom, in Bad Krozingen und Bad Homburg teilgenommen hat. Die diesjährige Fachtagung fand in Bad Kissingen, einem der wohl bekanntesten Kurorte in Deutschland, statt.

Um „Die Kur im Wandel“ ging es am 26.10.2013 bei dem mittlerweile 109. Deutschen Bädertag in der bayerischen Rhön. Beim größten Branchentreff der Bäderfamilie ging es in den Podiumsdiskussionen um eine interessante Vielfalt an gesellschaftlich relevanten Gesundheitsthemen wie zum Beispiel „Burnout – Medienwort oder stille Depression“, „die Innovationsoffensive deutscher Heilbäder“ oder „Schlüsselstrategien in der Balneologie“.

Natürlich lebt eine derartige Veranstaltung immer auch von den Sponsoren, zu denen zum zweiten Mal die Leitblick GmbH – Medien . Marketing . Potentiale aus Bad Neuenahr zählte. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass sich Experten mit einem starken Praxisbezug in diesen großen Zukunftsdialog einbringen können. Die Leitblick GmbH – vertreten durch Frank Otto, Frank Mies und Dr. Hans-Ulrich Tappe – ist vom Deutschen Heilbäderverband eingeladen worden, um einen Experten-Workshop mit dem Thema „Zwischen iPad und Rollator im Kurort“ zu leiten.

In drei Blöcken mit den Themen „Die ältere Generation geht online“, „Zielgruppen versus Interessengruppen“ und „Digitalisierung  gesundheitstouristischer Angebote“ wurden Anregungen und Hilfestellungen für die Praxisarbeit vermittelt. Die Moderatoren haben sich über die hervorragende Resonanz, die interessanten Diskussionen, die vielen Themenbeiträge und den Ideenaustausch im Workshop gefreut und wollen diese Diskussion mit den Interessierten weiterführen. Die ersten Kontakte sind geknüpft!

Mein Fazit zum 109. Bädertag in Bad Kissingen:
Eine erstklassige Veranstaltung in einem bayerischen Vorzeige-Kurort (mit großen Chancen auf die Aufnahme in die deutsche „Tentativliste“ für das UNESCO-Weltkulturerbe), auf der man sich viele Anregungen holen, Impulse geben und wertvolle Gespräche führen kann. Wenn man Fachwissen erlangen, teilen oder vermehren möchte, dann ist man hier genau an der richtigen Adresse.

Was ich aber für noch viel wichtiger halte: Statt gelegentlicher Resignation spürte man in diesem Jahr in Bad Kissingen geradezu eine Aufbruchstimmung in der Branche, wie ich sie selten erlebt habe. Die gute Stimmung und entspannte Gelassenheit haben wir sowohl an unserem Messestand wie auch im Workshop als sehr positiv empfunden.

Hinterlasse eine Antwort