Aus dem Leitblick Blog:
Laura Sophie Meinekat 1. Oktober 2013
Kategorien: MarketingTrends

Native Advertising als Synonym für gute Werbung

Zunächst einmal muss die Definition von Native Advertising geklärt werden. Native Werbung wird von Felix Salmon als etwas beschrieben, das von der Zielgruppe aktiv wahrgenommen wird, ein Inhalt mit dem sie interagiert und vielleicht sogar für teilenswert mit Familie und Freunden erachtet. Der Kunde beschäftigt sich mit Produkt und Thema – zumindest für eine bestimmte Zeitspanne. Schon jetzt ist erkennbar, dass es sich um eine wertvolle Form der Werbung handelt, welche vom Gros der Marketers angestrebt wird.

TV und Print – neue alte Medien

Es kommt natürlich die Frage auf, über welchen Kanal Native Ads am besten gestreut werden können. Hier kommen altbekannte Medien ins Spiel: TV und Print. Diese beiden Kanäle sind bereits aufgrund ihrer Reichweite beliebt, jedoch haben sie noch einen weiteren Vorteil: den nativen Charakter. Das beste Beispiel sind Anzeigen in Magazinen wie der Instyle, Cosmopolitan und Co. Bevor man zum eigentlichen Content gelangt, sind seitenlang Anzeigen geschaltet, hauptsächlich von bekannten Luxusmarken. Die Strategie ist hier bei allen gleich: ein Erlebnismoment mit dem Produkt (Handtasche, Parfum etc.) festgehalten in einer tollen Szene, farblich ansprechend gestaltet mit prominenter Platzierung des Markennamens. Allgemeine Ziele wie die Markenbekanntheit steigern und Kauflust anregen: erreicht.

Problem: Kostenfaktor und mangelnde Viralität

Der offensichtliche Nachteil von Print und TV sind die hohen Kosten, welche oftmals den Rahmen des Marketingbudgets sprengen würden. Zudem kann der Faktor Viralität als problematisch angesehen werden, eine Verbreitung des Content findet maximal über „Mund-zu-Mund-Propaganda“ statt.

Lösung: natives Online Marketing

Die Ideallösung wäre folglich eine native Kampagne auf kostenneutraleren Online Plattformen zu schalten. Das Teilen von Content ist im Social Web grundsätzlich unkompliziert. Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt somit der Inhalt der Kampagne, Viralität kann nicht erzwungen werden.

Native Werbung als Buzzword ohne (neue) Substanz?

Doch ist das alles wirklich neu? Eigentlich  nicht. Native Werbung beschreibt Anzeigen und vergleichbare Inhalte, die lediglich ihren ursprünglichen Zweck erfüllen und das erfolgreich. Somit wäre Native Advertising ein neues Buzzword, eine speziellere Bezeichnung für eine bewährte Form des Content Marketing.

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